Steckste Gutes rein, kommt Gutes dabei raus.

Wir finden: Es ist wirklich wichtig zu wissen, was man isst. Schließlich geht es beim Essen eben nicht nur um den guten Geschmack, sondern auch das gute Gefühl, für sich und bestenfalls auch die Welt etwas richtig zu machen.

Garantiert (noch) unvollständig: Eine Übersicht unserer Zutaten.

Hand aufs Herz und Asche auf unserer Haupt: Wir konnten einfach nicht mehr warten, euch unsere neue Website zu zeigen. Da haben wir es leider (noch) nicht geschafft, euch hier alle von uns verwendeten Zutaten mit vielen wertvollen Extra-Informationen zusammenzustellen. Aber: Der Anfang ist gemacht. Und versprochen: Wir bleiben am Ball und legen nach.

Kakao

Kakao macht schlau. Dieser Kalauer ist wissenschaftlich vermutlich so nicht haltbar. Aber dass Kakao die Hirntätigkeit und das Erinnerungsvermögen positiv beeinflusst, das sagt auch die Wissenschaft.
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Tatsächlich ist Kakao in vielfacher Hinsicht ein Super Food. Und eine Pflanze, zu der es viele spannende Geschichten zu erzählen gibt. Zum Beispiel die Tatsache, dass sich Kakao bei den Azteken nicht nur als Genuss-, sondern auch als Zahlungsmittel großer Beliebtheit erfreute.

Ein weit verbreiteter Irrtum ist aber, dass Kakao auch von den Azteken oder den Maya kultiviert wurde. Denn schon rund 1.000 Jahre vor diesen Hochkulturen bauten die Olmeken Kakao im heutigen Mexiko an.

Trotzdem – und das nur am Rande erwähnt – verdanken wir den Maya und Azteken die Verfeinerung des Kakao und die Verbreitung von „xocolate“ in aller Welt – schließlich brachte der spanische Eroberer Hernan Cortez im 16. Jahrhundert unter anderem eine Kakaopflanze mit nach Hause.

Mittlerweile kommt ein Großteil des weltweit konsumierten Kakaos nicht mehr aus Mittel- und Südamerika, sondern aus Afrika. Und auch in einigen Regionen Europas und Asiens mit feuchtwarmem („tropischem“) Klima wird heute Kakao angebaut.

Kakao macht dich locker

Mit rund 400mg Magnesium pro 100g liefert Kakao eine Riesen-Ration des Relax-Minerals, das dabei helfen kann, Verkrampfungen und Verspannungen zu lösen.

Kakao ist eine echte Herzensangelegenheit

Und das ist wissenschaftliche belegt. Der langfristige, regelmäßige Verzehr von Kakao senkt das Risiko von Herzinfarkten. Diese Wirkung konnte in der entsprechenden Studie bereits bei einem täglichen Verzehr von 2,5g Kakaopulver beobachtet werden.

Und nochmal: Kakao macht schlau

Dank der enthaltenen Flavonoide fördert Kakao die Durchblutung und damit die Leistungsfähigkeit des Gehirns – und trägt so zur allgemeinen Gedächtnisleistung bei.

Erst im November 2020 veröffentlichten Forscher außerdem Studienergebnisse, die nach dem Genuss von Kakao eine Verdreifachung der Sauerstoffsättigung im Gehirn zeigen. Das führt unter anderem dazu, dass „kakaohaltige Studienteilnehmer“ komplizierte Denkaufgaben deutlich schneller erledigen konnten als die Vergleichsgruppe.

Kakao macht stark und bissig

Besonders in reinem Kakaopulver stecken viel Calcium (ca. 115m pro 100g)  und Phosphor (ca. 650mg pro 100g). Hinzu kommt das eher seltene Vitamin D2. Diese Kombination trägt zu starken Knochen und Zähnen bei.

Kakao kann auch Abwehrhaltung

Kakao enthält viele Antioxidanzien, die schädliche „frei Radikale“ in deinem Körper neutralisieren – und so zur Zellgesundheit beitragen. Und die Polyphenole/Flavonoide im Kakao helfen unter anderem auch deinen Blutgefäßen, gesund zu bleiben.

Mandeln

Laut Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zählt die Mandel zu den beliebtesten Nüssen der Deutschen. Fun Fact: Die Mandel ist gar keine Nuss. Aber trotzdem eine tolle Zutat.
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Mandeln zählen zum Steinobst, sind also dem Pfirsich oder der Aprikose botanisch viel näher als Erd- oder Haselnuss. Allerdings wird bei der Mandel eben der Stein („Kern“) gegessen und nicht das Fruchtfleisch. Und aufgrund ihres nussigen Geschmacks passt die Mandel dann eben doch ganz gut in die Kategorie Nuss.

Ursprünglich stammt die Mandel aus Asien. Heute wird sie weltweit in wärmeren Regionen angebaut, beispielsweise in Italien, Spanien oder auch Kalifornien. Früher war die Mandel vor allem aufgrund ihres Rufs beliebt, Krankheiten heilen zu können. In Adels- und Königshäusern wurde sie außerdem gern opulenten Fleischmahlzeiten beigemengt, damit diese den hohen Herrschaften nicht so schwer im Magen liegen.

Mandeln überzeugen durch einen gesunden Nährstoffmix

Mandeln bestehen zu 53% aus Fett – über 90% davon sind gesunde, einfach oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Und die sorgen zum Beispiel dafür, dass die Membranen unserer Körperzellen flexibel bleiben.

Einige mehrfach ungesättigte Fettsäuren können auch Entzündungen lindern oder spielen eine Rolle bei der Zellteilung. Last but not least besteht unser Gehirn (lässt man einmal den Wasseranteil außen vor) zu 60% aus Fett. Deshalb hat die Mandel wohl auch einen Ruf als „Brain Food“.

Apropos Gehirn: Das besteht ansonsten aus Protein – und auch das liefert die Mandel mit einem Eiweiß-Anteil von ungefähr 24 Prozent reichlich. Damit empfehlen sich Mandeln besonders als eine leckere Ergänzung einer vegetarischen oder veganen Ernährung.

Mit rund 11 Prozent Ballaststoffen leistet die Mandel auch einen Beitrag zu einer gesünderen Verdauung. Und als wäre all das noch nicht genug, erweisen sich Mandeln auch noch als nennenswerte Lieferanten für die Vitamine E und B2 sowie Magnesium und Mangan.

Mandeln unterstützen die Gesundheit deiner Körperzellen

Vor allem das Vitamin E in der Mandel hilft unserem Immunsystem. Vitamin E ist übrigens ein Sammelbegriff für verschiedene Substanzen, die vor allem als Antioxidantien wirken. Das heißt, sie fangen gesundheitsschädliche, freie Radikale ein, die automatisch bei Stoffwechselprozessen entstehen. Diese „Einfangfunktion“ schützt letztlich die verschiedensten Zellen in unserem Körper vor „radikalen Angriffen“.

Neben Vitamin E enthalten Mandeln eine weitere Gruppe von Antioxidantien, die sogenannten Polyphenole. Diese halten unter anderem die Haut jung und können dem vorzeitigen Altern entgegenwirken.

Mandeln sorgen für einen reizenden Austausch zwischen Nerven und Muskeln

Mit ihrem hohen Anteil an Magnesium liefern Mandeln einen wichtigen Mineralstoff. Magnesium findet sich quasi überall in unserem Körper, sowohl im Gewebe als auch in Flüssigkeiten. Es spielt eine besondere Rolle bei Reiz-Reaktionen zwischen Nerven und Muskeln, aber auch beim körpereigenen Kohlehydrat-Fett-Stoffwechsel.

Mandeln nehmen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel

Mandeln enthalten viele einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, also „gesunde“ Fette. Wer in seiner täglichen Ernährung auf einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren achtet, sorgt damit gleichzeitig für seinen Cholesterin-Haushalt.

Während (zuviel) gesättigte Fettsäuren den „ungesunden“ LDL-Cholesterin-Spiegel in die Höhe treiben, können beispielsweise Mandeln dazu beitragen, diesen zu senken – ohne den „gesunden“ HDL-Cholesterin-Wert abzusenken. So können Mandeln einen Beitrag zu einem niedrigeren Herzinfarkt- oder Schlaganfall-Risiko leisten.

Mandeln gelten als wenig nachhaltig

Als Ernährungsbaustein erweist sich die Mandel als echtes Super Food – hinsichtlich ihrer Ökobilanz sieht es leider anders aus. Dies hat zwei Gründe:

  1. Um die Erträge zu steigern, werden die eigentlich sehr genügsamen Mandelbäume massiv bewässert. Bis zu 13.000 Liter Wasser landen so in einem Kilogramm Mandeln.
  2. Über 80 Prozent der weltweiten Mandelernte kommt aus Kalifornien. Entsprechend lange Transportwege und -ketten belasten die Ökobilanz der Mandel zusätzlich.

Wir bei Simply Raw wollten auf die gesunde und leckere Mandel dennoch nicht verzichten – und machten uns auf die Suche nach verantwortungsbewussten Mandel-Produzenten. Fündig wurden wir in Spanien, genauer im Osten der Region Castilla-La Mancha: Dort trafen wir auf ein Projekt, das sich dem Erhalt, der Aufforstung und Kultivierung alter, „iberischer“ Bäume und Pflanzen verschrieben hat, darunter auch der Mandelbaum.

Der Anbau, übrigens nicht nur von Mandeln, erfolgt dort nach biologischen und biodynamischen Grundsätzen und erfüllt die hohen Anforderungen des Demeter-Verbands. Auch auf die verschwenderische, künstliche Bewässerung wird verzichtet. Der Beweis, dass Mandeln auch „nachhaltig“ funktionieren, wenn Umsatz- und Profitmaximierung nicht die Treiber für den Anbau sind.

Datteln

Wahre Schönheit kommt von innen – das gilt auf jeden Fall für die Dattel. Die „Süße aus der Wüste“ punktet vor allem mit inneren Werten wie Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralien, Antioxidantien und Kohlehydraten.
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Datteln sind die Früchte der Dattelpalme. Diese wächst bevorzugt in sonnenreichen Wüstenregionen mit trockenem Klima. Sie wird unter anderem in Ägypten, Algerien, Marokko, Persien (Iran), Saudi-Arabien und Tunesien angebaut, aber zum Beispiel auch im sehr trockenen Kalifornien. Für unsere Snack-Riegel verwenden wir Datteln der Sorte Deglet Nour aus Ägypten.

Datteln enthalten viele Antioxidantien

Vor allem Umwelteinflüsse sorgen dafür, dass unser Körper sogenannte freie Radikale bildet. Diese können unter anderem Zellschäden verursachen, den Alterungsprozess beschleunigen und gelten auch als Auslöser oder Beschleuniger zahlreicher Krankheiten. Antioxidantien sind sozusagen das „Gegenmittel“ – denn sie binden die schädlichen, extrem reaktionsfreudigen Sauerstoffverbindungen (freie Radikale). Und die Dattel hält gleich einige davon bereit – und das in deutlich größerem Maße als die „Verwandten“ Feige und Pflaume.

Besonders hervorzuheben sind

  1. Carotinoide, die unter anderem zur Gesundheit des Herzens sowie unserer Augen beitragen können,
  2. Flavonoide, die entzündungshemmend wirken und unter anderem das Risiko von Diabtes und Alzheimer senken können,
  3. Polyphenole, die ebenfalls entzündungshemmend wirken und unter anderem das Risiko von Herzerkrankungen reduzieren können.

Datteln liefern viele Vitamine und Mineralstoffe

Datteln enthalten die Vitamine A (25 μg pro 100 g), C (3 mg pro 100 g), E (0,2 mg pro 100 g) und Folsäure (21 μg pro 100 g). Vitamin A trägt unter anderem zur Funktion des Immunsystems und des Eisenstoffwechsels bei, zur Erhaltung der Haut und der Schleimhäute und spielt eine Rolle bei der Zellspezialisierung.

Vitamin C unterstützt die Funktion des Nervensystems und die psychische Gesundheit, den Energiestoffwechsel – und schützt nicht zuletzt Zellen vor oxidativem Stress (siehe auch „Antioxidantien“). Vitamin E besticht ebenfalls durch seine antioxidativen Qualitäten – und ist somit ein echter Zellschützer. Darüber hinaus kann es einer Arterienverkalkung (Arteriosklerose) vorbeugen sowie Gedächtnis und Erinnerungsvermögen schützen.

Zu den Vitaminen in der Dattel kommen diverse Mineralstoffe, unter anderem Natrium (35mg pro 100 g), Kalium (659mg pro 100 g), Kalzium (66mg pro 100 g) und Magnesium (52mg pro 100 g).

Datteln stecken voller Ballaststoffe

Datteln bestehen zu rund neun Prozent aus Ballaststoffen. Diese unverdaulichen Faserstoffe tragen zu einer gesunden Verdauung bei. Konkret unterstützen sie den Transport des Darminhalts und beugen so zum Beispiel Verstopfungen vor. Auf der anderen Seite haben Ballaststoffe eine sättigende Wirkung. Mit unseren Snack-Riegeln auf Dattel-Basis lässt sich also wunderbar etwas gegen ein kleines oder größeres Hungergefühl unternehmen.

Nicht zuletzt senkt eine ballaststoffreiche Ernährung (also allgemein mit viel Obst, Gemüse und Getreide) nachweislich das Diabetes-Risiko.

Datteln bieten viel Süße ohne Industriezucker

Besonders im getrockneten Zustand enthalten Datteln eine große Menge natürlichen Zuckers. Sie sorgen in den meisten unserer Snack-Riegel für die milde Süße. Insgesamt enthalten 100 g getrocknete Datteln um die 66 g Kohlenhydrate, davon jeweils etwa 25 g Fruktose (Fruchtzucker) und 25 g Glukose (Traubenzucker). Klar, dass soviel Zucker einiges an Energie, also auch an Kalorien liefert.

Trotzdem finden sich Datteln in vielen Diätplänen wieder – schließlich handelt es sich im Vergleich zu raffiniertem Zucker (Industriezucker) um „gesündere“ Zuckerarten, die den Blutzuckerspiegel deutlich weniger in die Höhe treiben. Und die vielfältigen, positiven Eigenschaften der Dattel überwiegen die vielen Kalorien deutlicg. Dennoch gilt – für die Dattel wie für unsere Riegel: Bitte genießt in Maßen. Denn in Massen ist und bleibt Zucker in jeder Form ungesund.

Datteln schwächeln in der Öko-Bilanz

Wir selbst haben uns Datteln lange als anspruchslose Wüstenfrucht vorgestellt. Richtig ist, dass die Dattelpalme das trockene, heiße Klima in Wüstenregionen liebt. Dabei erweist sie sich aber als durchaus durstig – was zu einem sehr hohen Wasserverbrauch im kommerziellen Dattelanbau führt.

Denn die massive Bewässerung in den extra angelegten Dattelgärten erfolgt in den meisten Fällen leider in Form des sogenannten „Flutens“. Schon die Bezeichnung lässt nichts Gutes ahnen. Und tatsächlich handelt es sich hierbei um eine Methode, bei der viel Wasser verbraucht bzw. schlichtweg verschwendet wird.

Dabei geht es auch anders: Eine deutlich bessere Ökobilanz lässt sich mithilfe der sogenannten Tröpfchen-Bewässerung erzielen. Diese ist zwar vergleichsweise deutlich teurer, aber schont die wertvolle Ressource „Wasser“.

Das war, ist und bleibt es uns natürlich wert: Die ägyptische SEKEM-Initiative, von der wir unsere Datteln beziehen, nutzt die aufwändige, aber ökofreundlichere Tröpfchenbewässerung.